| Name | Saut du Doubs |
| Höhe | 17.2 m |
| Koordinaten | 2 544970 1 215381 |
| Kopfzone | übergangslos |
| Fallzone | deckend kaskadenartig |
| Prallzone | Kolk |
| Gewässername | Le Doubs |
| Einzugsgebietsgrösse | 917 km2 |
| Gemeinde | Les Brenets |
Der Saut du Doubs
Mit einem durchschnittlichen jährlichen Abfluss von 19,1 m3/s ist der Saut du Doubs nach dem Rheinfall der zweitmächtigste Wasserfall der Schweiz. Da der Doubs hier die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich bildet, kann er von beiden Seiten besichtigt werden. Die Aussichtsplattform auf der Schweizer Seite lässt den Besucher hautnah an die Überfallkante und die Kaskadenstrecke oberhalb des Falles treten. Eine neue Brücke führt über den Doubs auf die französische Seite, wo der Saut du Doubs vom Gegenhang in seiner vollen Grösse betrachtet werden kann.
Les Moulins souterrains
Als weitere Attraktion empfiehlt sich ein Besuch der Moulins souterrains beim Col-des-Roches. Das Tal von Le Locle wird natürlicherweise durch ein Höhlensystem zum Doubs hin entwässert. Seit dem 16. Jahrhundert wurden in den Kavernen dieses unterirdischen Abflusses Mühlen installiert; Menschen arbeiteten hier unter unmenschlichen Umständen. Verschiedene Hochwasser im Tal von Le Locle veranlasste die Bevölkerung, gegen Ende des 19. Jahrhunderts einen Kanal zu bauen und das Wasser schneller zum Doubs hin abzuleiten. Die Mühlen waren trockengelegt, und die Höhle diente fortan als Abfalldeponie. Seit 1987 kann dieses Höhlensystem dank enormem Aufwand von Höhlenforschern wieder begangen werden. Mehrere unterirdische Wasserfälle und eine neu installierte Mühle können besichtigt werden.