| Name | Rinquellenfall |
| Stufenhöhe | 45 m |
| Koordinaten | 2 730950 1 222236 |
| Kopfzone | übergangslos |
| Fallzone | einfach freifallend |
| Prallzone | Vorfluter |
| Gewässername | Rinquelle |
| Einzugsgebietsgrösse | mind. 50 km2 |
| Gemeinde | Amden |
Die Rinquelle
Unmittelbar unterhalb der dritten Stufe der Seerenbachfälle tritt das Wasser der Rinquelle aus dem Berg und fällt über eine 45 m hohe Felswand direkt in den Seerenbach. Die Rinquelle ist der Überlauf eines weitverzweigten unterirdischen Karsthöhlensystems. Durchschnittlich treten 60 % des Abflusses dieses Höhlensystems bei der Rinquelle an die Oberfläche, der Rest fliesst im Berg 2,5 km weiter nach Westen, um dann 20 bis 30 m unter dem Wasserspiegel als unterirdische Quelle in den Walensee zu strömen. Während der Schneeschmelze und nach ergiebigen Niederschlägen wird die Rinquelle aktiv. Dabei wurden schon Abflussspitzen von 30 m3/s gemessen. Während niederschlagsarmer Perioden und im Winter versiegt die Rinquelle, reagiert aber sehr rasch auf Änderungen im Wassernachschub. In einer dieser Trockenperiode gelang es Höhlentauchern, 850 m in die Höhle vorzudringen.
Der Name Rin basiert auf der alten Volksmeinung, wonach das Wasser aus dem Rhein stamme. Da die Rinquelle auf 608 m ü. M. austritt, der Rhein bei Bad Ragaz aber auf 504 m ü. M. fliesst, fällt diese Möglichkeit ausser Betracht.